„Fast Fashion
Irrwege der Mode“ - Eine Installation in Buckaus grüner Mitte
Labyrinth „Grüne Mitte“, Karl-Schmidt-Straße Höhe Nr. 13 bis 15, Magdeburg (Buckau)
Sonntag, 19. April 2026, 11.00 bis 17.00 Uhr
schauen, entdecken, Musik hören, Gespräche führen, etwas trinken – kommt vorbei!
Wo beginnt Stil - wo endet die Verantwortung? Die Installation führt uns auf eine gedankliche Reise durch die verführerischen, aber auch widersprüchlichen Pfade der Modeindustrie. In einem begehbaren Labyrinth entfaltet sich ein Spiel aus Glanz und Schatten - von der schnellen Lust am Konsum bis hin zu den verborgenen Spuren, die Bekleidung auf Menschen und Umwelt hinterlassen.
Ein Projekt über Versuchung, Verantwortung - und die Kunst, den (roten) Faden wieder zu finden. Ausstellung, Installation, Performance zwischen 168 Platanen.
Auf dem Weg durch das Labyrinth werden auf einer Länge von etwa 800 Metern etwa 600 Kilogramm Bekleidung hängen – das ist so viel, wie 40 Personen im Jahr entsorgen.
Und es sind etwa 1.600 Kleidungsstücke, die im Labyrinth hängen – etwa so viel, wie 26 Personen in einem Jahr an Bekleidung kaufen.
Werde Teil der Ausstellung: bring etwas mit und häng es hin oder nimm etwas mit, daß dir gefällt und paßt!
In Deutschland werden jährlich pro Kopf durchschnittlich etwa 60 Kleidungsstücke gekauft und entsorgt. Rund 1 Million Tonnen an Altkleidern und Textilien werden im Jahr in Deutschland entsorgt - das entspricht etwa 15 Kilogramm pro Person oder eben etwa 60 Kleidungsstücken. Ein Großteil davon ist Fast Fashion, die aufgrund minderwertiger Qualität selten getragen wird.
Neben getragener Kleidung werden bis zu 594.000 Tonnen neuer oder neuwertiger Kleidung jährlich vernichtet. Und nur etwa 26 % der Alttextilien werden stofflich verwertet, während rund 12 % verbrannt oder deponiert werden.
Rund 40 % der Kleidung im Schrank wird laut Bundesumweltministerium nie oder selten getragen.
Querstyle – Anke Brämer – www.querstyle.de